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Diese Homepage bietet ihnen die Möglichkeit, anhand eines Kalenders oder über eine thematische Auflistung, Informationen über die angebotenen Seminare zu finden.

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05.10.2017

 

Aktuelle Programme 2017 als PDF-Formular

 

BAURECHTS-TAG NÖ 2017 am 10.11.2017

 

Stundenplan und Anmeldung

Wie die Seminare zur 5. Novelle 2017 der NÖ BO gezeigt haben, besteht offensichtlich Informationsbedarf über die technischen Agenden in der NÖ BO.

Aus diesem Grund beschäftigt sich der 13. Baurechts-Tag NÖ speziell mit diesem Thema.

Welche baulichen Anlagen oder Gebäudeteile können im Bauwich genehmigt werden und wie wirkt sich das auf die Gebäudeabstände und Gebäudehöhen aus?

Dazu zählen Vorbauten, Gaupen, Aufzüge, Dachvorsprünge und Ähnliches, die zu beurteilen sind und möglicherweise Einfluss auf die Bemessung erbringen.

An Hand von parktischen Beispielen werden mit beigestellten Unterlagen die beiden Berechnungsmethoden zur Gebäudehöhe ausführlich behandelt und dokumentiert.

„Wie ist die Beurteilung von verschiedenen Methoden an einem Objekt vorzunehmen?“ Diese Frage beschäftigte bei den vorausgehenden Seminaren den Großteil der Seminarbesucher. Wo aber sind die Grenzen der Brauchbarkeit, wo sind die Aktionen der Planer einzugrenzen?

An den Objektbeispielen werden in Form eines Workshops die verschiedenen Einflussfaktoren erarbeitet.

Die Bewertung der Gebäudehöhen verliert ihre ungewollte Mystik, sodass als Erkenntnis die Feststellung „das ist möglich – das ist nicht möglich“ dargestellt werden kann.

Die vorläufig dargestellte Zeit im Rahmen dieses Seminares ist erweiterbar und hängt von den gestellten Fragen und deren Beantwortungszeit ab.

 

Aus aktuellem Grund ist als zweites Hauptthema die Behandlung von baugenehmigten oder typengenehmigten Baulichkeiten bzw. Gebäuden zur temporären Verwendung als Veranstaltungsstätte vorgesehen.

Sicher erinnern Sie sich noch an den Vorfall, wo ein Veranstaltungszelt infolge klimatischer Veränderungen zu Todesfällen geführt hat.

 

„Geh Karl, komm vorbei und sag uns, wie viele Feuerlöscher wir brauchen“! Diese Beurteilung zur Sicherung der Besucher ist längst nicht mehr angebracht.

 

Bei Gebäuden, die eine Baugenehmigung und somit ein seriöses Errichtungsprozedere durchlaufen haben, darf man davon ausgehen, dass in diesem Verfahren die für die Widmung notwendigen Kriterien erbracht wurden. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch für Veranstaltungen unterschiedlichster Art in diesen Räumen alle Voraussetzungen gegeben sind.

Zu den Bereichen mit besonderer Beachtung zählen Einrichtungen für die Bildung, das beginnt bei den Kindergärten und führt bis zu den Universitäten und Fachhochschulen, wenn außerschulische Versammlungen abgehalten werden.

 

In Abhängigkeit zur vorgesehenen Veranstaltungsart und den zu erwartenden Kundenkreis sind die speziellen baulichen Eignungen für diese Widmung zu begutachten.

Die Bringschuld liegt beim Veranstalter, der auf eine exakte Vorbereitung auf die erwarteten Besucherzahlen und die Art der Darbietungen eingehen muss.

Es hat sich gezeigt, dass in jedem Fall Konzepte für die Sicherheit der zukünftigen Besucher festzulegen sind, die von der Zutrittskontrolle, der Besucherbeobachtung, der Unfall- und Sanitätsvorsorge, des Brandschutzes und der eventuellen Evakuierungsvorsorge behandelt werden müssen. Dazu sind auch die notwendigen Zufahrtswege, Aufstellflächen und technischen Ausrüstungen samt Personal zu dokumentieren.

Dies ist vielfach dem Veranstalter nicht klar und die Genehmigungsbehörde darf dann keine quantitativen und qualitativen Vorschreibungen machen, da sie sonst eine Bevormundung des Veranstalters ausspricht.

An Gefährdungen aus der temporären Nutzung ergeben sich z.B. aus Feuerstellen (Griller, Fritter, Heizgeräte, etc.), wenn diese nicht mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen und Schutzabständen ausgestattet sind. Fliegende Elektroinstallationen zählen zu den größten Unfallquellen und müssen besonders betrachtet werden.

Auch eine Typengenehmigung für ein Zelt hat Grenzwerte für die Windbelastung und Standardangaben über die möglichen Öffnungen in den Zeltaußenwänden aufgelistet, die einzuhalten sind.

Die Beobachtungen der Wettervorhersage über die modernen Kommunikationsmittel sind in den betrieblichen Maßnahmen aufzunehmen und die dafür möglicherweise anstehende Unterbrechung der Veranstaltung zu fixieren.

Dieser Themenkreis wird anhand von Beispielen grundlegend behandelt.

Schriftliche Anfragen bzw. vorgetragene Fragen zu konkreten Beispielen können eingebracht werden.